Mit Halle ist nicht irgendein grosses, leeres Gebäude gemeint. Halle steht hier für einen Ort den Selbständige und Freiberufler zum Arbeiten nutzen können. Normalerweise nutzen solche Leute angemietete Büroräume, arbeiten in ihren Privatwohnungen oder Cafés mit WLAN, warum also neue Räume schaffen?
Sowohl Büros als auch das Arbeiten Zuhause bringt Nachteile mit sich. Büromiete muss bezahlt werden, auch wenn man z.B. für einige Tage beim Kunden Vorort arbeitet. In den eigenen vier Wänden arbeiten beutet auch immer in Isolation und im Café ist
Eine Halle dagegen ist ein Ort, an dem mensch ungestört und frei arbeiten kann. Es gibt dort auch keine reservierten Plätze. Der freie Platz der einem gefällt ist der Arbeitsplatz für die nächsten Stunden. Dadurch entstehen auch schneller neue Kontakte und das Arbeitsnetzwerk wächst viel rasanter. Auch wird das Finden von Spezialisten für bestimmte Aufgaben erheblich erleichtert. Ein Programmierer ist meistens nicht auch noch gleichzeitig ein guter Grafiker, aber eine gute Desktop-Anwendung benötigt auch eine entsprechende Oberfläche. Die Halle ist ein Ort, an dem sich Kreative aller Couleur tummeln und dort ist es ein leichtes jemanden für Aufgaben zu finden, die einem selbst nicht so liegen. Netzwerke werden so rasant gesponnen.
Das Hallenprojekt beschränkt sich aber nicht auf einen Ort. Hallen sind in vielen Städten zu finden und so findet mensch in einer fremden Stadt schnell Menschen mit gleichem interesse.
Noch gibt es in Würzburg leider keine Halle, aber vielleicht finden sich ja noch ein paar Leute, die daran interessiert wären. In den Kommentaren ist genug Platz um Interesse zu bekunden ..
Am Montag fand im Frankfurter Club Voltaire das erste CocoaHeads Frankfurt statt. Zehn Personen waren gekommen un Torsten Curdt stellte sein FeedbackReporter framework vor. Nach dem Vortrag ging es um das, was wohl am Besten mit soziale Netzwerke knüpfen bezeichnet werden kann.
Alles in allem kann das Treffen als rundum gelungen bezeichnet werden und ich freue mich schon auf das nächste Treffen, das wohl in einem Monat stattfinden wird. Interessierte können die Termine auf upcoming nachschauen oder auch gleich abonnieren. (rss, iCal oder gCal).
Auf TUAW ist zu lesen, dass Apple möglicherweise auf der WWDC dieses Jahr schon Mac OS X 10.6 vorstellen könnte. Als Codename wird “Snow Leopard” gehandelt.
Anders als die vorherigen 10.x Updates, soll dieses Update aber mehr ein grösseres Wartungsupdate sein. Gruber erklärt das ganze genauer.
Der Name Snow Leopard ist dabei, wenn es denn stimmt, geschickt gewählt. Dazu muss mensch die Geschichte von Mac OS X kennen. OS X ging aus NeXTstep hervor. NeXTstep wurde ursprünglich für die Maschinen von NeXT (NeXTstation und NeXTcube) entwickelt, diese waren allesamt schwarz. Als CPU-Architektur wurden 680×0er von Motorola eingesetzt. Diese CPU gilt, obwohl CISC, als Vorgänger des PowerPC.
Später wurde NeXTstep dann auch für Sparc und intel x86 angeboten.
Die Hardware wurde nun in schwarz (original NeXT) und weiss (Sparc/intel) unterschieden. Der Name “Snow Leopard” wäre also ziemlich passend gewählt.
Nach der normalen Installation stehen die Teile des iPhone SDKs aber noch nicht zur Verfügung, sie müssen von Hand nachinstalliert werden. Dabei ist noch zu beachten, dass immer /Developer als Zielverzeichnis angegeben wird.
Ob das bei der nächsten Version noch so leicht sein wird ist allerdings fraglich.
Fraglich ist aber auch, warum Apple das Bluetooth-Framework nur als privates Framework beipackt. Der übliche Weg über class-dump doch das Framework nutzen zu können würde zwar funktionieren, aber spätestens beim Anmelden der Anwendung für den AppStore gibts dann ein "No" von Apple.