Sie wurde keine 60 Jahre alt…
Die Trauerfeier findet heute um 13 Uhr in Hamburg statt.
via wirres.net
Die Trauerfeier findet heute um 13 Uhr in Hamburg statt.
via wirres.net
In der Zeit ist zu lesen, dass das BKA alle IP-Adressen von Usern, die eine bestimmte Seite des BKA besuchten, speicherte und auswertete.
Wer also auch nur zufällig auf die Seite gelangte wurde unter den Generalverdacht gestellt ein linksextremes Individuum zu sein.
Stellt sich die Frage, was passiert mit den 120 Menschen, die das BKA erfolgreich ermittelt hat? Ist deren Telefon schon angezapft? Gibt es bei der Telekom, denn nur von deren Kunden ist die Identifizierung geglückt, eine erweiterte Datenspeicherung? Werden die Leute vielleicht als Betatester für den Bundestrojaner geworben?
Ach, Heinrich Heine…
Marie Antoinette hat das nie gesagt, aber es wurde ihr als Antwort auf die Frage, was die Armen essen sollen, wenn sie sich kein Brot leisten können, in den Mund gelegt.
„Wo steht, dass man sich mit dem Lohn einer 40-Stunden-Woche ernähren können muss ?
Diese Frage wurde weder erfunden noch um 1900 gestellt, als die 60-Stundenwoche Normalität war. Sie wurde am 24. August 2007 bei einer Aktion der Gewerkschaften Nahrung, Genuss, Gaststätten und ver.di in Limburg/Lahn von Klaus Peter Willsch (CDU), dem direkten Vertreter des Wahlkreis Rheingau-Taunus / Limburg in Hessen, gestellt. Das Tüpfelchen auf dem i (i wie idiotie) war dann in diesem Zusammenhang noch der Zusatz: Eine Zusatztätigkeit am Samstag schändet niemanden
Bei solchen Volksvertretern kann mensch es nur noch mit Heinrich Heine halten:
“Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht”
via softanarcho
… es sind meine Hosen, die nun gestrichen voll sind.
Wann wurde eigentlich der Sozialstaat abgeschafft?
Ich bin dann mal Slime hören….
Wir verlangen, Utopien leben zu dürfen. Die Menschen sollten auf ihre Art und Weise leben und an der Gesellschaft partizipieren dürfen.

Sehr nette Aktion plus Flickr!
via wirres
Titel: Tagtraum - Die Summe aus Gegenwart und Gestern
Das © bei den Bildern passt aber nicht so ganz ins Bild!
Jetzt unter Creative Commons (Attribution,Share alike)
Bildquelle und Rechteinhaber
Mein (vorerst) letzter Arbeitstag.
Irgendwie kam dann aber auch alles anders als ich es erwartet hatte… dafür durchweg positiv.
Auf ein neues….
… oder so ähnlich.
Der Montag fing ja relativ ruhig an, aber wenn ich mich richtig erinnere, wurde es da schon “nervig”.
Richtig rund ging es dann am Dienstag. Der SAP-(Teil)admin eines Kunden (dieser grosse deutsche Konzern, dessen Manger Teile des Unternehmens an taiwanesische Firmen verkaufen, damit Sie sich nicht mit Massenentlassungen, die mit Schmiergeldern überquillende, Weste schmutzig machen), dieser Admin rief mich also an und meinte, dass wohl seit Montag keine Aufträge mehr von seinem SAP in unseren JavaApplicationServer gelangt seinen.
Nachdem die Eingangsprotokolle geprüft waren, musste ich ihm zustimmen. Allerdings konnten wir ohne Probleme Daten an das SAP liefern.
Nach einigem Hin und Her meinte der nette Herr dann, dass das System am Wochenende umgestellt wurde, aber das hätte überhaupt nichts damit zu tun. Auf meine Nachfrage, was denn da umgestellt worden sei, bekam ich einen Satz, der die Worte “Zeichencodierung auf Unicode” enthielt, als Antwort. Im Verlauf des Tages änderte sich dann die Meinung des Grosskonzernteiladmins von Wir haben was umgestellt zu Wir haben nichts gemacht.
Das Ganze zog sich dann zwei Wochen hin und bescherte mir am Morgen des 2. Weihnachtsfeiertags Arbeit. Schuld an dem ganzen Terror war sehr wohl die Umstellung und dass die bei uns eingesetzte Lösung keine Lust hatte, Unicode zu verstehen. Und da die Herren vom Grosskonzern es nicht für nötig hielten, vorher mit uns zu testen….. naja Schwamm drüber.
Und was hatte ich davon?
Schlechte Laune, vernachlässigte Freunde, ein sehr schlechtes Gewissen und noch weniger Zeit bzw genau das Gegenteil. Am ersten Tag des ganzen Terrors zeigte die Stechuhr hier nämlich das da an:

Zu den verwackelten 12:39 Stunden darf noch eine Stunde für die nicht genommene Mittagspause gezählt werden.
Aber als Belohnung bekam ich dann am Freitag der ersten Woche eine mail vom Chef (Achtung, jetzt kommt die Auflösung). Er wunderte sich, warum ich denn im November Minuszeit gehabt hätte und auch sonst oft pünktlich gehe. Das war dann sehr, sehr aufbauend (NICHT!) und hätte er sich mal die Zeiten genauer angeschaut, dann hätte gesehen, dass ich am 29.11. viel früher gegangen war und ohne “abfeiern” die Zeit im November nicht mehr reingeholt hätte. Aber weil ich halt nicht zu den Menschen zähle, die sich ins Büro setzen und stundenlang SPON lesen und damit ihre Zeiten hochdrehen, sage ich doch einfach mal zu mir selbst: Arschloch.
Aber das soll jetzt hier nicht nach Besäufnis in Selbstmitleid klingen. Eigentlich ärgere ich mich nur, dass ich das noch mit mir machen lasse… aber auch das nimmt wohl schneller als gedacht ein Ende.
Zu Weihnachten hab ich ein Handy von meinem Arbeitgeber bekommen.
Behalten darf ich es nicht, aber wenn irgendwer Probleme oder der Grossrechner Husten hat, dann darf er darauf anrufen.