Waidmanns Unheil

Heute bin ich mit meinem Vater da gelaufen, wo wir auch öfters gelaufen sind, als ich noch Kind war. Es war schon sehr interessant, wie sich manche Orte verändert haben und andere nicht.
Ein Ort der sich eigentlich wenig verändert hat ist diese Wiese:


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Die einzig Änderung sind eigentlich nur zwei Hochsitze, aber genau diese haben mir dann einen gutes Stück vom Tag versaut. Beide waren ca. 100 Meter entfernt und quasi auf einander gerichtet. Etwas 50 Meter von dem einen lag ein blauer, an einen Baum angeketteter, Kanister. Noch krasser war es beim anderen Hochstand. Dort war in ungefähr 15 Meter Entfernung eine rote Futtertonne in den Baum gebunden. Diese konnte bis auf Bodenhöhe herabgelassen werden.

Futtertonne

In der Mitte zwischen beiden Hochständen war dann noch ein Salzleckstein relativ hoch an einem Baum angebracht. Alles schön im Schussfeld der beiden Hochsitze. Natürlich lag die böse Vermutung nahe, dass das ganze dazu dient, das Wild in die Schussbahn des Jägers zu bekommen. Und weil ein Tier beim Fressen ja auch noch relativ ruhig steht… braucht es dann natürlich beim Jäger auch kein grossen Schiesskünste. Wie gesagt, eine böse Vermutung. Allerdings hatte ich später am Nachmittag die Gelegenheit einen Jäger dazu zu befragen und er bestätigte nicht nur meine Vermutungen, sondern ergänzte auch noch, dass das alles eine gute Art der Jägerei sei. Traurig.

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Ξ August 18th, 2008
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Die eins ist weg….

Wo ist die Eins?

Den Vergleich, dass das was der Würzburger Oberbürgermeister für den Fall eines Wahlsiegs der Bürgerinitiative beschriebt

ein Gebräu ergibt, das fast düsterer wirkt, als die Bombennacht von 45

hat die Bürgerinitiative nun wegen

einiger Reaktionen von Mitbürgern auf dieses Einzelthema

von der Seite genommen.

Als Entschuldiung soll wohl der Satz

Die Bürgerinitiative hat lediglich versucht, in einer Diskussion, die von der Gegenseite mit aller Macht geführt wird, Gehör zu finden und hat gegen die Angstkampagne in diesem einen Fall das Stilmittel der Übertreibung gestellt.

herhalten. Interessant ist auch, dass die Bürgerinitiative von einer Diskussion spricht, aber die Möglichkeit zum offenen Meinungsaustausch dann wohl doch eher meidet.

Ξ July 25th, 2008
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Etwas geschmacklos ….

… was die Bürgerinitiative da abliefert. Zu behaupten, dass FH und Bürgermeister ein Szenario malen würden, das düsterer als die Würzburger Bombennacht ist, ist einfach nur niveaulos.

via wuerzblog

Ξ July 23rd, 2008
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Was soll der Wähler denn nun glauben…

Auf den Wahlplakaten und Flyern der Bürgerinitiative wird den Wähler etwas davon erzählt, dass die FH ohne weiteres einen in den Leighton Barracks finden könnte. Die irgendwann mal freiwerdende US-Kaserne ist ja auch das Fundament des Wahlkampfs der Bürgerinitiative. Oder besser war, denn in einem Interview mit TVTouring erklärt die Bürgerinitiative, dass das dann doch nicht so ganz etwas wird mit den Leighton Barracks bis 2011. Die Bürgerinitiative hat natürlich ganz schnell einen neuen Vorschlag aus dem Hut gezaubert, eine ehemaliges Siemens-Gebäude. Ob sich dieses Gebäude überhaupt eignet kann die Bürgerinitiative zwar selbst nicht sagen, aber sie vertraut da mal ganz auf den Makler, der ganz selbstlos volle Tauglichkeit attestiert.

Wie es die Bürgerinitiative schaffen will, ihren potentiellen Wählern klar zu machen, dass das was auf ihren Wahlplakaten steht, nicht mehr so ganz stimmt, bleibt abzuwarten.

Aber der Wähler ist meiner Ansicht nach eh besser beraten, am 27. nur für den Bürgerentscheid 2 zu stimmen.
So sollte der Stimmzettel zum Bürgerentscheid zum FH Neubau aussehen.

Ξ July 20th, 2008
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Vom Aussterben bedroht: Die Glaubwürdigkeit im Naturschutz

In der öffentlichen Meinung steht es, abseits von Mülltrennung und gelber Sack, nicht gut um das Ansehen des Naturschutzes. Oft ist fallen Worte wie Radikale, Fantasten und Spinner. Sicherlich ist das unfair, aber die aktiven Umweltschützer haben sich diesen Zustand zum Grossteil selbst zuzuschreiben. Dabei müssen nicht mal, im wahrsten Sinne des Wortes, so grosse Dinge wie Brent Spar als Beispiel herangezogen werden.

Zitat:

„Bei mir blieb das Gefühl zurück, als hätte uns Greenpeace über weite Strecken an der Nase herumgeführt“

Richard Sambrook in der Neuen Züricher Zeitung

Hintergrund für diesen Ausspruch war, dass Greenpeace Shell unterstellte, in der Bohrplattform befänden sich mehrere Tausend Tonnen giftige Chemikalien. Den Druck auf den Konzern verübte die Umweltschutzorganisation damit, dass es die öffentliche Stimmung gegen den Mineralölkonzern aufhetzte und zu Tankstellenboykotts aufrief. Dass diese Boykotts hauptsächlich die Tankstellenpächter und deren Familien traf sei nur am Rande erwähnt. Letztendlich stellte sich aber heraus, dass Greenpeace mit völlig falschen Zahlen agierte und es sich letzlich nicht um tausende Tonnen, sondern nur um etwas mehr als 75 Tonnen handelte. Greenpeace selbst schaffte es aber selbst noch im Nachhinein, das eigene Image nicht zu schädigen.

Aber wie gesagt, es braucht nicht unbedingt den Blick ins Ausland, auch im engsten Umkreis wird in Sachen Umweltschutz mit zweierlei Maß gemessen.

So wurde die Rhön von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt. Eines der Ziele ist der Naturschutz. Fragwürdig wird es allerdings, wenn Wanderer, die sich abseits des Weges befinden, von Rangern in schweren, spritfressenden, Geländewagen angehalten und zur Zahlung einer Strafe wegen verlassen des Wanderwegs zur Kasse gebeten werden. Wohlgemerkt, der Ranger fährt mit seinem Geländewagen quer durch die Natur, macht aber den Wanderer dafür verantwortlich, dass durch das Verlassen des Weges Vögel beim Ausbrühten stören würde.

Jüngstes Beispiel für die den Verlust der Gläubwürdigkeit im Naturschutz ist die Bürgerinitiative
Alandsgrund
. Die Bürgerinitiative stellt für sich in Anspruch, dass sie den FH Neubau am Alandsgrund verhindern will. Wie schon erwähnt, herrschen hier wohl mehr Eigeninteressen statt wahrem Naturschutz vor. Trotzdem sieht sich die Bürgerinitiative gern als Schützer und Wahrer der Natur. So auch in einem gestern in der Main Post erschienenen Artikel.
Der Naturschutz vereint uns tönt da Frau Dagmar Dewald von der ÖDP, dass sie ganz in der Nähe zum geplanten FH-Neubau wohnt muss wohl nicht weiter erwähnt werden.

Aber wie kann eigentlich das Anliegen Schutz der Natur die Mitglieder zu einem Nein zum FH Neubau einen, wenn bei diesem etwas aktiv für die Natur getan wird? Aus der Vogelperspektive ist deutlich zu erkennen, dass es sich beim geplanten Baugebiet momentan um einen Acker handelt. Davon ausgehend, dass es sich dort nicht um einen Bio-Bauern handelt, aber selbst wenn und er auf Fungizide, Insektizide und Herbizide verzichtet, so dürfte er trotzdem im Rahmen des erlaubten düngen und damit zumindest indirekt den Naturhaushalt des in Sichtweite liegenden Alandsgrund nachhaltig beinflussen.
Beim FH Neubau hingegen werden, wie auf dem Plan zu sehen, grossflächig Biotope angelegt.
Plan FH Neubau
Die Umweltbilanz des FH Neubaus sieht also mehr als positiv aus.

Ein anderes Argument der Bürgerinitiative ist, dass die US Armee sich schon 2008 aus den Leighton-Barracks zurückziehen würden und dort schon 2009 schon ein Platz für den FH-Neubau bereitstände. Diese Argumentation ist sehr blauäugig. Selbst wenn sdie US Armee sich 2008 von dort zurückziehen würde, könnte 2009 dort noch nicht mit dem Bau begonnen werden. Es stellt sich dabei überhaupt erstmal die Frage, ob der Freistaat Bayern bis 2009 überhaupt Eigentümer des Geländes wird. Sollten die Amerikaner nämlich den Standort aufgeben, fällt der Grund erstmal an den Bund zurück. Was folgt sind Analysen über eventuelle Belastungen und Rückstände im Boden und, wovon auszugehen ist, deren Beseitigung. Dass dies nicht innerhalb eines Jahres geschehen kann liegt auf der Hand. Weiter müsste die FH dann ihre Baupläne zumindest stark überarbeiten, wenn ich sogar völlig neu erstellen lassen. Wie die Bürgerinitiative selbst bestätigt, würde es sich in den Leighton-Barracks nämlich nicht um einen Bau in einen Hang hinein, sondern um einen Bau auf einer ebenen Fläche handeln. Der FH-Neubau ist aber als Bau am Hang konzeptzoniert. Das würde übrigens ein weiteres Argument der Bürgerinitiative ab absurdum führen. Denn eine Änderung der Pläne würde die Kosten immens in die Höhe treiben und somit würde der Bau in der Kaserne weitere Kosten verursachen. In Sachen Kosten schürt die Bürgerinitiative übrigens die Urängste der Bürger. Bei einem Bäcker in der Semmelstrasse hängt ein Plakat der Bürgerinitiative, neben dem Pfeil, der auf den geplanten Bauort zeigt, wurde mit Edding 30 Mio. geschrieben. Dass das Geld längst bewilligt und damit in allen Haushaltsplanungen schon verbucht ist, wird hier verschwiegen und viel mehr mit der Angst gespielt, dass beim FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg diese Kosten entstehen würde.

Für die Natur und Menschen die es mit deren Schutz ernst meinen, sind solche Umstände mehr als hinderlich. Egoismus hat im Naturschutz nichts verloren.

Ξ July 17th, 2008
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Das war wohl umsonst

Peinlich, peinlich! Da melde ich mich als “Umsonst und draussen”Blogger und dann war ich insgesamt nur knapp über 1 Stunde auf dem U&D.
Irgendwie ne ganz komische Sache. Früher, als Mensch noch nicht in Würzburg wohnte, da fuhr man so früh wie möglich nach Würzburg und verbrachte den ganzen Tag auf den Mainwiesen. Dieses Jahr war es komplett anders. Alleine am Samstag aus dem Bett zu kommen dauerte bis in den Mittag hinein und dann gab es immer noch etwas, das getan werden wollte. Neumodisch würde mensch das wohl Prokrastination nennen. Zack-Bumm, die Zeit war rum.
Ach, es ist so peinlich und ich schäme mich…. aber ich wurde ja schon bestraft, denn was so auf dem Umsonst-und-draussen-Blog zu lesen ist.. super.

Ξ June 18th, 2008
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Die obere Juliuspromenade gehört jetzt zu Österreich?

Wenn mensch spätnachmittags bis in die frühen Abendstunden sich im oberen Teil derJuliuspromenade aufhält, dann ist mensch schnell umgeben von merkwürdigen Gestalten. Ihre Kleidung und Frisuren versoßen gegen sämtliche Geschmackskonventionen und werden an Grusligkeit nur noch vom häufig verwendeten Palituch übertroffen. Warum sie sich gerade im oberen Teil versammeln ist nur schwer zu sagen, aber mit Zeitzeichen und Only befinden sich dort auch zwei Geschäfte, in denen sie sich häufig mit den neuesten Geschmacklosigkeiten eindecken.

Aber was hat das Ganze nun mit Österreich zu tun? jetzt.de hat, passend zu diesem merkwürdigem Fussballereignis in Schweiz und Österreich, einen Artikel über die Krocha, die wichtigste Jugendbewegung Österreichs. Und von einigen sprachlichen Eigenarten mal abgesehen, passt das dort vorgestellte “Krocha von A - Z” perfekt auf die Würzburger Gruselgestalten.

Ξ June 7th, 2008
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Google Ajax Libraries API

Google stellt seit kurzem einige der meist gebräuchlichsten AJAX Libraries auf ihren Servern bereit. Die Argumentation dafür ist, dass die APIs zentral liegen und dort regelmäßig gewartet und immer in der neuesten Version zur Verfügung gestellt werden.
Auf den ersten Blick sieht das ja nach einem sehr verlockenden Angebot aus, aber bei genauerem hinsehen ist eigentlich von der Verwendung eher abzuraten.
Zum einen begibt mensch sich in eine Abhängigkeit zu Google und damit ist nicht nur gemeint, dass deren Server immer erreichbar sind. Aber wesentlich schwerwiegender ist, dass die Kontrolle über den Programmablauf verloren geht. Es ist nicht mehr garantiert, dass in die gehosteten Frameworks irgendwelcher Code eingebaut wurde, der Daten ausliest, google-intern weiterverarbeitet und/oder speichert. Wer garantiert, dass google z.B. in einem Queryframework nicht die Anfragen selbst nochmal für sich speichert und die Daten dann selbst nutzt.
Der Komfort, der geboten wird, ist nicht annähernd mit dem Verlust an Sicherheit und Vertrauen wieder wettzumachen. Als User wäre mir sehr unwohl wenn meine Daten an verschiedenen Orten verarbeitet und benutzt werden.

via macresearch

Ξ June 3rd, 2008
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Das wars dann wohl auch mit dem 3. Denklerfest

Konzerte, lautes Musikspielen, Grillen und offenes Feuer in unseren Innenhöfen ist ab sofort strengstens verboten.

Und siehe auch hier.

Wofür steht eigentlich das D bei DEMA? Mir würde da spontan ein Wort mit vier Buchstaben einfallen.

via denklerblog und ally klein

Ξ May 30th, 2008
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Alter Suchbegriff von neuem Ort ….

… und der ist diesmal ziemlich eindeutig auszumachen. Ein Unternehmen aus Frankfurt, das erfolgreich im Bereich der Luftfahrtausrüstung arbeitet und Systemlösungen und -funktionen vom Cockpit bis in die Kabine bietet.

Andererseits könnte mensch diesem Unternehmen auch mal sagen, dass Suchmaschinen Texte, die sich in Bildern befinden, NICHT finden.

Ξ May 5th, 2008
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