Vom Aussterben bedroht: Die Glaubwürdigkeit im Naturschutz

In der öffentlichen Meinung steht es, abseits von Mülltrennung und gelber Sack, nicht gut um das Ansehen des Naturschutzes. Oft ist fallen Worte wie Radikale, Fantasten und Spinner. Sicherlich ist das unfair, aber die aktiven Umweltschützer haben sich diesen Zustand zum Grossteil selbst zuzuschreiben. Dabei müssen nicht mal, im wahrsten Sinne des Wortes, so grosse Dinge wie Brent Spar als Beispiel herangezogen werden.

Zitat:

„Bei mir blieb das Gefühl zurück, als hätte uns Greenpeace über weite Strecken an der Nase herumgeführt“

Richard Sambrook in der Neuen Züricher Zeitung

Hintergrund für diesen Ausspruch war, dass Greenpeace Shell unterstellte, in der Bohrplattform befänden sich mehrere Tausend Tonnen giftige Chemikalien. Den Druck auf den Konzern verübte die Umweltschutzorganisation damit, dass es die öffentliche Stimmung gegen den Mineralölkonzern aufhetzte und zu Tankstellenboykotts aufrief. Dass diese Boykotts hauptsächlich die Tankstellenpächter und deren Familien traf sei nur am Rande erwähnt. Letztendlich stellte sich aber heraus, dass Greenpeace mit völlig falschen Zahlen agierte und es sich letzlich nicht um tausende Tonnen, sondern nur um etwas mehr als 75 Tonnen handelte. Greenpeace selbst schaffte es aber selbst noch im Nachhinein, das eigene Image nicht zu schädigen.

Aber wie gesagt, es braucht nicht unbedingt den Blick ins Ausland, auch im engsten Umkreis wird in Sachen Umweltschutz mit zweierlei Maß gemessen.

So wurde die Rhön von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt. Eines der Ziele ist der Naturschutz. Fragwürdig wird es allerdings, wenn Wanderer, die sich abseits des Weges befinden, von Rangern in schweren, spritfressenden, Geländewagen angehalten und zur Zahlung einer Strafe wegen verlassen des Wanderwegs zur Kasse gebeten werden. Wohlgemerkt, der Ranger fährt mit seinem Geländewagen quer durch die Natur, macht aber den Wanderer dafür verantwortlich, dass durch das Verlassen des Weges Vögel beim Ausbrühten stören würde.

Jüngstes Beispiel für die den Verlust der Gläubwürdigkeit im Naturschutz ist die Bürgerinitiative
Alandsgrund
. Die Bürgerinitiative stellt für sich in Anspruch, dass sie den FH Neubau am Alandsgrund verhindern will. Wie schon erwähnt, herrschen hier wohl mehr Eigeninteressen statt wahrem Naturschutz vor. Trotzdem sieht sich die Bürgerinitiative gern als Schützer und Wahrer der Natur. So auch in einem gestern in der Main Post erschienenen Artikel.
Der Naturschutz vereint uns tönt da Frau Dagmar Dewald von der ÖDP, dass sie ganz in der Nähe zum geplanten FH-Neubau wohnt muss wohl nicht weiter erwähnt werden.

Aber wie kann eigentlich das Anliegen Schutz der Natur die Mitglieder zu einem Nein zum FH Neubau einen, wenn bei diesem etwas aktiv für die Natur getan wird? Aus der Vogelperspektive ist deutlich zu erkennen, dass es sich beim geplanten Baugebiet momentan um einen Acker handelt. Davon ausgehend, dass es sich dort nicht um einen Bio-Bauern handelt, aber selbst wenn und er auf Fungizide, Insektizide und Herbizide verzichtet, so dürfte er trotzdem im Rahmen des erlaubten düngen und damit zumindest indirekt den Naturhaushalt des in Sichtweite liegenden Alandsgrund nachhaltig beinflussen.
Beim FH Neubau hingegen werden, wie auf dem Plan zu sehen, grossflächig Biotope angelegt.
Plan FH Neubau
Die Umweltbilanz des FH Neubaus sieht also mehr als positiv aus.

Ein anderes Argument der Bürgerinitiative ist, dass die US Armee sich schon 2008 aus den Leighton-Barracks zurückziehen würden und dort schon 2009 schon ein Platz für den FH-Neubau bereitstände. Diese Argumentation ist sehr blauäugig. Selbst wenn sdie US Armee sich 2008 von dort zurückziehen würde, könnte 2009 dort noch nicht mit dem Bau begonnen werden. Es stellt sich dabei überhaupt erstmal die Frage, ob der Freistaat Bayern bis 2009 überhaupt Eigentümer des Geländes wird. Sollten die Amerikaner nämlich den Standort aufgeben, fällt der Grund erstmal an den Bund zurück. Was folgt sind Analysen über eventuelle Belastungen und Rückstände im Boden und, wovon auszugehen ist, deren Beseitigung. Dass dies nicht innerhalb eines Jahres geschehen kann liegt auf der Hand. Weiter müsste die FH dann ihre Baupläne zumindest stark überarbeiten, wenn ich sogar völlig neu erstellen lassen. Wie die Bürgerinitiative selbst bestätigt, würde es sich in den Leighton-Barracks nämlich nicht um einen Bau in einen Hang hinein, sondern um einen Bau auf einer ebenen Fläche handeln. Der FH-Neubau ist aber als Bau am Hang konzeptzoniert. Das würde übrigens ein weiteres Argument der Bürgerinitiative ab absurdum führen. Denn eine Änderung der Pläne würde die Kosten immens in die Höhe treiben und somit würde der Bau in der Kaserne weitere Kosten verursachen. In Sachen Kosten schürt die Bürgerinitiative übrigens die Urängste der Bürger. Bei einem Bäcker in der Semmelstrasse hängt ein Plakat der Bürgerinitiative, neben dem Pfeil, der auf den geplanten Bauort zeigt, wurde mit Edding 30 Mio. geschrieben. Dass das Geld längst bewilligt und damit in allen Haushaltsplanungen schon verbucht ist, wird hier verschwiegen und viel mehr mit der Angst gespielt, dass beim FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg diese Kosten entstehen würde.

Für die Natur und Menschen die es mit deren Schutz ernst meinen, sind solche Umstände mehr als hinderlich. Egoismus hat im Naturschutz nichts verloren.

Ξ July 17th, 2008
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Die obere Juliuspromenade gehört jetzt zu Österreich?

Wenn mensch spätnachmittags bis in die frühen Abendstunden sich im oberen Teil derJuliuspromenade aufhält, dann ist mensch schnell umgeben von merkwürdigen Gestalten. Ihre Kleidung und Frisuren versoßen gegen sämtliche Geschmackskonventionen und werden an Grusligkeit nur noch vom häufig verwendeten Palituch übertroffen. Warum sie sich gerade im oberen Teil versammeln ist nur schwer zu sagen, aber mit Zeitzeichen und Only befinden sich dort auch zwei Geschäfte, in denen sie sich häufig mit den neuesten Geschmacklosigkeiten eindecken.

Aber was hat das Ganze nun mit Österreich zu tun? jetzt.de hat, passend zu diesem merkwürdigem Fussballereignis in Schweiz und Österreich, einen Artikel über die Krocha, die wichtigste Jugendbewegung Österreichs. Und von einigen sprachlichen Eigenarten mal abgesehen, passt das dort vorgestellte “Krocha von A - Z” perfekt auf die Würzburger Gruselgestalten.

Ξ June 7th, 2008
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Ehrverletzung gefällig?

Angeblich muss mensch ja nur “quer durch die deutsche Blogszene gucken” um nur so über Ehrverletzungen zu stolpern. Dieses Ding hier hat zwar null Relevanz, aber wenn es denn dazu gehört, dann will ich nicht nachstehen.

Ξ January 12th, 2008
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Das kann nur purer Sarkasmus sein!

Und was ne Socke sagt glaub ich eh nicht..

Ok… ich gebs zu: Giessen ist die Heimat der geistigen Elite.

Ξ November 1st, 2007
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Igitt!

Wer des Englischen mächtig ist bemerkt die Geschmacklosigkeit kann sich denken was das für dunkle Stückelchen da im Teig sind.

via boingboing

Ξ October 24th, 2007
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Schweiz

Ändern die jetzt eigentlich das Kreuz auf der Flagge?

Ξ October 22nd, 2007
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Ich lass mir dann ma a warms Wasser in die Badwann ei….

… hatte ich gesagt.
Es erinnerte dann aber nichts an einen Sonnenuntergang in Jesolo.

Ξ October 6th, 2007
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Bitterer Ironie

Ξ March 5th, 2007
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three.minute.poetry - Over it

three.minute.poetry

Ξ February 17th, 2007
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