Kommt Zeit, kommt Ratd

Irgendwie kann ich mich nicht entscheiden welches Rad ich mit nach Würzburg nehmen soll.

Das
Dragonfly DFX

oder das

Peugeot Vitesses

Für das kleine spricht der Spass. Dagegen, dass die Kurbel schrottig ist.

Beim Peugeot sind die Verhältnisse quasi umgekehrt.

Das Sputnik möchte ich nicht dem Winter aussetzen… naja.. die anderen beiden eigentlich auch nicht. Verschieben wir die Entscheidung auf Frühjahr.

Ξ December 9th, 2007
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Dekubitus am Popo…

.. ist das bei Rennradfahrern eigentlich eine anerkannte Berufskrankheit?

Ξ September 23rd, 2007
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Ich habe nichts gestohlen, aber danke der Nachfrage.

In meinem Kleinstadtidyll würde es wohl die nächsten 100 Jahre nicht vorkommen, aber auch als ich letztes Wochenende durch mehrere Kaufhallen in Berlin geführt wurde kam es nicht vor, dass wir beim verlassen eines Ladens von Sicherheitsmenschen auf einen Bon oder sonst irgendwas angesprochen wurden. Aber es gibt Länder, in denen die Möglichkeiten angeblich unbegrenzt sind und dort wird es langsam zur Normalität, dass sich die Söldner das Sicherheitspersonal am Ausgang eines Geschäfts den Kassenbon zeigen lassen. Dass das gegen die dortigen Gesetze ist stört wohl nicht weiter. Einige Menschen haben ein nettes “Nein danke” für die Aufforderung zum Vorzeigen parat und bekommen dafür entweder ein Lächeln oder Schimpfworte vom Wachmann, aber das war’s dann auch schon. Nichtsdestotrotz gelten sie aber als “potentielle Diebe” (Herr Schäuble würde wohl ein Wort wie Gefährder erfinden). Zahlende Kunden stehen also mit betreten des Geschäfts unter Generalverdacht.
Wie schon erwähnt ist das Verhalten des Sicherheitspersonals gesetzwidrig und darum hat ein Kunde auch nicht viel zu befürchten, wenn er die Kontrolle umgeht. Pech hatte allerdings ein Kunde im TigerDirect in Naperville, Illinois. Als er den Laden verlassen wollte, wurde er von einer Sicherheitsfrau aufgefordert seinen Kassenbon vorzulegen. Als er mit “Nein danke!” antwortete stellte versperrte ihm die Frau den Weg und eröffnete ihm, dass Sie ihn nicht gehen lassen kann bis er ihr den Kassenzettel gezeigt hat. Er versuchte dann die Blockade zu umgehen und erklärte, dass er gar nichts vorzeigen werde. Das führte dazu, dass die Sicherheitsfrau weitere Angestellte des Ladens zur Verstärkung herbei rief und den Kunden festsetzte.
Der Mann machte dann darauf aufmerksam, dass er gesetzwidrig festgehalten wird und sollte er nicht unverzüglich gehen dürfen würde er die Polizei rufen und eine Anzeige wegen falscher Inhaftierung aufgeben. Das Resultat war allerdings ein anderes. Der Filialleiter begann nämlich damit ihn zu beschimpfen und warf ihm versuchten Diebstahl vor. Wie angedroht rief der Kunde die Polizei, die dann auch innerhalb weniger Minuten eintraf und den Beteiligten erklärte, dass sofern keine eindeutigen Beweise für einen Diebstahl vorliegen, Sie den Mann gesetzwidrig festhalten und diesen unverzüglich freizulassen haben.
Der Mann bat dann den Polizeibeamten die Sicherheitsfrau wegen Freiheitsberaubung festzunehmen, was allerdings abgelehnt wurde. Stattdessen sollte der Mann sich an den Staatsanwalt wenden und dort nach möglichen Maßnahmen fragen.
Der Staatsanwalt lehnte allerdings ab, da die Inhafteriung zu kurz war.

Weiter beschwerte er sich beim Arbeitgeber der Sicherheitsfrau (Securitas) und wurde mit dem Versprechen eines Rückrufs abgespeist. Niemand, weder der Filialleiter, noch Securitas, noch die Sicherheitsfrau selbst, entschuldigten sich bei im weshalb nun versucht Klage einzureichen, was aber wohl an den Kosten scheitern wird.

Und wie ist das in unseren Grossstädten? Ich hätte da schon mal ganz gern einen Erfahrungsbericht.

Zukünftige USA-Besucher können sich ja schonmal mit Zettelchen eindecken.

via boingboing

Ξ August 25th, 2007
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Sind wir nicht alle ein bisschen Brot…

Graubrot mit viel Pathos

Mit einem Gefühlsmix aus Überforderung, Lustlosigkeit, Trauer und Zorn viel zu leicht angezogen in einen spätsommerlichen Regenguss geraten und im Gegensatz zu all den anderen Mäuschen nicht panisch rennen, sondern mit nach vorn gereckter Stirn und angespanntem Körper durch die Wasserwand schreiten.

Besser lässt sich das eigene Angepisstsein nicht inszenieren. Danke, liebe Natur, Bühnenbildnerin meines Selbstmitleidtheaters!

Leider kann ich nicht so paradiesisch verlinken. Zumindest nicht im Moment, ich bin eben einfach zu angepisst.

Ξ August 22nd, 2007
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Paules Metal Eck

Samstag sind wir (étudiant, chauffeur et moi) noch leicht amüsiert dran vorbei gestolpert und haben quer gegenüber italienische Teigwaren verspeist.
Heute habe ich das dumme Gefühl Opfer meiner Vorurteile zu sein.

Sollte mein zukünftiges Radprojekt nicht aus Berlin kommen, werde ich mich wohl nicht selbst eines besseren überzeugen können. Kommt es nicht.. es kommt aus Köln.

Ξ August 20th, 2007
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