Heute bin ich mit meinem Vater da gelaufen, wo wir auch öfters gelaufen sind, als ich noch Kind war. Es war schon sehr interessant, wie sich manche Orte verändert haben und andere nicht.
Ein Ort der sich eigentlich wenig verändert hat ist diese Wiese:
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Die einzig Änderung sind eigentlich nur zwei Hochsitze, aber genau diese haben mir dann einen gutes Stück vom Tag versaut. Beide waren ca. 100 Meter entfernt und quasi auf einander gerichtet. Etwas 50 Meter von dem einen lag ein blauer, an einen Baum angeketteter, Kanister. Noch krasser war es beim anderen Hochstand. Dort war in ungefähr 15 Meter Entfernung eine rote Futtertonne in den Baum gebunden. Diese konnte bis auf Bodenhöhe herabgelassen werden.

In der Mitte zwischen beiden Hochständen war dann noch ein Salzleckstein relativ hoch an einem Baum angebracht. Alles schön im Schussfeld der beiden Hochsitze. Natürlich lag die böse Vermutung nahe, dass das ganze dazu dient, das Wild in die Schussbahn des Jägers zu bekommen. Und weil ein Tier beim Fressen ja auch noch relativ ruhig steht… braucht es dann natürlich beim Jäger auch kein grossen Schiesskünste. Wie gesagt, eine böse Vermutung. Allerdings hatte ich später am Nachmittag die Gelegenheit einen Jäger dazu zu befragen und er bestätigte nicht nur meine Vermutungen, sondern ergänzte auch noch, dass das alles eine gute Art der Jägerei sei. Traurig.
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Ξ August 18th, 2008
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Mit Halle ist nicht irgendein grosses, leeres Gebäude gemeint. Halle steht hier für einen Ort den Selbständige und Freiberufler zum Arbeiten nutzen können. Normalerweise nutzen solche Leute angemietete Büroräume, arbeiten in ihren Privatwohnungen oder Cafés mit WLAN, warum also neue Räume schaffen?
Sowohl Büros als auch das Arbeiten Zuhause bringt Nachteile mit sich. Büromiete muss bezahlt werden, auch wenn man z.B. für einige Tage beim Kunden Vorort arbeitet. In den eigenen vier Wänden arbeiten beutet auch immer in Isolation und im Café ist
Eine Halle dagegen ist ein Ort, an dem mensch ungestört und frei arbeiten kann. Es gibt dort auch keine reservierten Plätze. Der freie Platz der einem gefällt ist der Arbeitsplatz für die nächsten Stunden. Dadurch entstehen auch schneller neue Kontakte und das Arbeitsnetzwerk wächst viel rasanter. Auch wird das Finden von Spezialisten für bestimmte Aufgaben erheblich erleichtert. Ein Programmierer ist meistens nicht auch noch gleichzeitig ein guter Grafiker, aber eine gute Desktop-Anwendung benötigt auch eine entsprechende Oberfläche. Die Halle ist ein Ort, an dem sich Kreative aller Couleur tummeln und dort ist es ein leichtes jemanden für Aufgaben zu finden, die einem selbst nicht so liegen. Netzwerke werden so rasant gesponnen.
Das Hallenprojekt beschränkt sich aber nicht auf einen Ort. Hallen sind in vielen Städten zu finden und so findet mensch in einer fremden Stadt schnell Menschen mit gleichem interesse.
Noch gibt es in Würzburg leider keine Halle, aber vielleicht finden sich ja noch ein paar Leute, die daran interessiert wären. In den Kommentaren ist genug Platz um Interesse zu bekunden ..
Wer sich erstmal mehr über das Hallenprojekt erfahren möchte, der kann das auf der Website des Projekts tun, dort gibt es auch einen Blog, ein Wiki und eine FAQ.
Ξ August 15th, 2008
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Chocri hat ein Schokoladenrennen ausgerufen, Mädchen gegen Buben.
Das Spiel funktioniert so. Ein Blogger stellt eine Schokolade zusammen und nennt zwei Blogger, die sie erhalten sollen. Die Beiden wiederum basteln sich auch eine Schokolade und geben sie jeweils an zwei andere Blogger weiter. Wie gesagt, Mädchen gegen Jungen, gewonnen hat, wer zuerst 100 Tafeln verteilt hat.
Ich habe von Nils Hitze (Twitter) eine Tafel bekommen. An Zutaten hat er
- weisser Schokolade
- Erdbeer
- Mandelscheiben
- grobem Meersalz
für mich ausgesucht.
Ich beschenke einmal den Marc.
Er bekommt
- Vollmilch Bio Fair
- Blaubeeren
- Cappuccino Schokoladentropfen
Die zweite Tafel bekommt der Ralf vom Würzblog.
Für ihn gibt es:
- Zartbitter Bio Fair
- Sauerkirschen
- Mohn
Vielen Dank noch mal an Nils Hitze und natürlich an Chocri für die Aktion.
Ξ August 10th, 2008
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Am Montag, 4. August, findet im Club Voltaire in Frankfurt das zweite CocoaHeads statt.
Torsten Curdt hat das ganze wieder organisiert und als Themen stehen bis jetzt
fest
Ξ July 30th, 2008
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… stand im Live-Ticker der MainPost:
In der Stichfrage liegen selbst hier, im betroffenen Stadtteil, die Befürworter des Neubaus vorne
Und nicht nur damit dürfte klar sein, die FH hat gewonnen und das sogar sehr deutlich, wie auf der Ergebnisseite der Stadt Würzburg zu sehen ist.
Den Wahlabend haben wir damit verbracht, zuerst den Ralf und Rööö im Sitzungsaal im Rathaus und dann die Wahlparty der FH zu besuchen.
Immer auf dem laufenden gehalten wurde mensch auch durch die Twitterei von Herrn Grebner, dem Dekan der FH. Löblich.
Auch wenn die Würzburger SPD den Wahlsieg gern auch zu grossen Teilen Herrn Rosenthal zu schreiben will, die grössten Glückwünsche haben wohl die aktiven Studenten verdient.
Ξ July 27th, 2008
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Seine letzte Vorlesung machte ihn weltberühmt, nun ist Randy Pausch gestorben.
via cafe digital
Ξ July 27th, 2008
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Den Vergleich, dass das was der Würzburger Oberbürgermeister für den Fall eines Wahlsiegs der Bürgerinitiative beschriebt
ein Gebräu ergibt, das fast düsterer wirkt, als die Bombennacht von 45
hat die Bürgerinitiative nun wegen
einiger Reaktionen von Mitbürgern auf dieses Einzelthema
von der Seite genommen.
Als Entschuldiung soll wohl der Satz
Die Bürgerinitiative hat lediglich versucht, in einer Diskussion, die von der Gegenseite mit aller Macht geführt wird, Gehör zu finden und hat gegen die Angstkampagne in diesem einen Fall das Stilmittel der Übertreibung gestellt.
herhalten. Interessant ist auch, dass die Bürgerinitiative von einer Diskussion spricht, aber die Möglichkeit zum offenen Meinungsaustausch dann wohl doch eher meidet.
Ξ July 25th, 2008
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… was die Bürgerinitiative da abliefert. Zu behaupten, dass FH und Bürgermeister ein Szenario malen würden, das düsterer als die Würzburger Bombennacht ist, ist einfach nur niveaulos.
via wuerzblog
Ξ July 23rd, 2008
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Auf den Wahlplakaten und Flyern der Bürgerinitiative wird den Wähler etwas davon erzählt, dass die FH ohne weiteres einen in den Leighton Barracks finden könnte. Die irgendwann mal freiwerdende US-Kaserne ist ja auch das Fundament des Wahlkampfs der Bürgerinitiative. Oder besser war, denn in einem Interview mit TVTouring erklärt die Bürgerinitiative, dass das dann doch nicht so ganz etwas wird mit den Leighton Barracks bis 2011. Die Bürgerinitiative hat natürlich ganz schnell einen neuen Vorschlag aus dem Hut gezaubert, eine ehemaliges Siemens-Gebäude. Ob sich dieses Gebäude überhaupt eignet kann die Bürgerinitiative zwar selbst nicht sagen, aber sie vertraut da mal ganz auf den Makler, der ganz selbstlos volle Tauglichkeit attestiert.
Wie es die Bürgerinitiative schaffen will, ihren potentiellen Wählern klar zu machen, dass das was auf ihren Wahlplakaten steht, nicht mehr so ganz stimmt, bleibt abzuwarten.
Aber der Wähler ist meiner Ansicht nach eh besser beraten, am 27. nur für den Bürgerentscheid 2 zu stimmen.

Ξ July 20th, 2008
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In der öffentlichen Meinung steht es, abseits von Mülltrennung und gelber Sack, nicht gut um das Ansehen des Naturschutzes. Oft ist fallen Worte wie Radikale, Fantasten und Spinner. Sicherlich ist das unfair, aber die aktiven Umweltschützer haben sich diesen Zustand zum Grossteil selbst zuzuschreiben. Dabei müssen nicht mal, im wahrsten Sinne des Wortes, so grosse Dinge wie Brent Spar als Beispiel herangezogen werden.
Zitat:
„Bei mir blieb das Gefühl zurück, als hätte uns Greenpeace über weite Strecken an der Nase herumgeführt“
Richard Sambrook in der Neuen Züricher Zeitung
Hintergrund für diesen Ausspruch war, dass Greenpeace Shell unterstellte, in der Bohrplattform befänden sich mehrere Tausend Tonnen giftige Chemikalien. Den Druck auf den Konzern verübte die Umweltschutzorganisation damit, dass es die öffentliche Stimmung gegen den Mineralölkonzern aufhetzte und zu Tankstellenboykotts aufrief. Dass diese Boykotts hauptsächlich die Tankstellenpächter und deren Familien traf sei nur am Rande erwähnt. Letztendlich stellte sich aber heraus, dass Greenpeace mit völlig falschen Zahlen agierte und es sich letzlich nicht um tausende Tonnen, sondern nur um etwas mehr als 75 Tonnen handelte. Greenpeace selbst schaffte es aber selbst noch im Nachhinein, das eigene Image nicht zu schädigen.
Aber wie gesagt, es braucht nicht unbedingt den Blick ins Ausland, auch im engsten Umkreis wird in Sachen Umweltschutz mit zweierlei Maß gemessen.
So wurde die Rhön von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt. Eines der Ziele ist der Naturschutz. Fragwürdig wird es allerdings, wenn Wanderer, die sich abseits des Weges befinden, von Rangern in schweren, spritfressenden, Geländewagen angehalten und zur Zahlung einer Strafe wegen verlassen des Wanderwegs zur Kasse gebeten werden. Wohlgemerkt, der Ranger fährt mit seinem Geländewagen quer durch die Natur, macht aber den Wanderer dafür verantwortlich, dass durch das Verlassen des Weges Vögel beim Ausbrühten stören würde.
Jüngstes Beispiel für die den Verlust der Gläubwürdigkeit im Naturschutz ist die Bürgerinitiative
Alandsgrund. Die Bürgerinitiative stellt für sich in Anspruch, dass sie den FH Neubau am Alandsgrund verhindern will. Wie schon erwähnt, herrschen hier wohl mehr Eigeninteressen statt wahrem Naturschutz vor. Trotzdem sieht sich die Bürgerinitiative gern als Schützer und Wahrer der Natur. So auch in einem gestern in der Main Post erschienenen Artikel.
Der Naturschutz vereint uns tönt da Frau Dagmar Dewald von der ÖDP, dass sie ganz in der Nähe zum geplanten FH-Neubau wohnt muss wohl nicht weiter erwähnt werden.
Aber wie kann eigentlich das Anliegen Schutz der Natur die Mitglieder zu einem Nein zum FH Neubau einen, wenn bei diesem etwas aktiv für die Natur getan wird? Aus der Vogelperspektive ist deutlich zu erkennen, dass es sich beim geplanten Baugebiet momentan um einen Acker handelt. Davon ausgehend, dass es sich dort nicht um einen Bio-Bauern handelt, aber selbst wenn und er auf Fungizide, Insektizide und Herbizide verzichtet, so dürfte er trotzdem im Rahmen des erlaubten düngen und damit zumindest indirekt den Naturhaushalt des in Sichtweite liegenden Alandsgrund nachhaltig beinflussen.
Beim FH Neubau hingegen werden, wie auf dem Plan zu sehen, grossflächig Biotope angelegt.

Die Umweltbilanz des FH Neubaus sieht also mehr als positiv aus.
Ein anderes Argument der Bürgerinitiative ist, dass die US Armee sich schon 2008 aus den Leighton-Barracks zurückziehen würden und dort schon 2009 schon ein Platz für den FH-Neubau bereitstände. Diese Argumentation ist sehr blauäugig. Selbst wenn sdie US Armee sich 2008 von dort zurückziehen würde, könnte 2009 dort noch nicht mit dem Bau begonnen werden. Es stellt sich dabei überhaupt erstmal die Frage, ob der Freistaat Bayern bis 2009 überhaupt Eigentümer des Geländes wird. Sollten die Amerikaner nämlich den Standort aufgeben, fällt der Grund erstmal an den Bund zurück. Was folgt sind Analysen über eventuelle Belastungen und Rückstände im Boden und, wovon auszugehen ist, deren Beseitigung. Dass dies nicht innerhalb eines Jahres geschehen kann liegt auf der Hand. Weiter müsste die FH dann ihre Baupläne zumindest stark überarbeiten, wenn ich sogar völlig neu erstellen lassen. Wie die Bürgerinitiative selbst bestätigt, würde es sich in den Leighton-Barracks nämlich nicht um einen Bau in einen Hang hinein, sondern um einen Bau auf einer ebenen Fläche handeln. Der FH-Neubau ist aber als Bau am Hang konzeptzoniert. Das würde übrigens ein weiteres Argument der Bürgerinitiative ab absurdum führen. Denn eine Änderung der Pläne würde die Kosten immens in die Höhe treiben und somit würde der Bau in der Kaserne weitere Kosten verursachen. In Sachen Kosten schürt die Bürgerinitiative übrigens die Urängste der Bürger. Bei einem Bäcker in der Semmelstrasse hängt ein Plakat der Bürgerinitiative, neben dem Pfeil, der auf den geplanten Bauort zeigt, wurde mit Edding 30 Mio. geschrieben. Dass das Geld längst bewilligt und damit in allen Haushaltsplanungen schon verbucht ist, wird hier verschwiegen und viel mehr mit der Angst gespielt, dass beim FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg diese Kosten entstehen würde.
Für die Natur und Menschen die es mit deren Schutz ernst meinen, sind solche Umstände mehr als hinderlich. Egoismus hat im Naturschutz nichts verloren.
Ξ July 17th, 2008
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