Heute bin ich mit meinem Vater da gelaufen, wo wir auch öfters gelaufen sind, als ich noch Kind war. Es war schon sehr interessant, wie sich manche Orte verändert haben und andere nicht.
Ein Ort der sich eigentlich wenig verändert hat ist diese Wiese:
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Die einzig Änderung sind eigentlich
nur zwei Hochsitze, aber genau diese haben mir dann einen gutes Stück vom Tag versaut. Beide waren ca. 100 Meter entfernt und quasi auf einander gerichtet. Etwas 50 Meter von dem einen lag ein blauer, an einen Baum angeketteter, Kanister. Noch krasser war es beim anderen Hochstand. Dort war in ungefähr 15 Meter Entfernung eine rote Futtertonne in den Baum gebunden. Diese konnte bis auf Bodenhöhe herabgelassen werden.

In der Mitte zwischen beiden Hochständen war dann noch ein
Salzleckstein relativ hoch an einem Baum angebracht. Alles schön im
Schussfeld der beiden Hochsitze. Natürlich lag die
böse Vermutung nahe, dass das ganze dazu dient, das Wild in die Schussbahn des Jägers zu bekommen. Und weil ein Tier beim Fressen ja auch noch relativ ruhig steht... braucht es dann natürlich beim Jäger auch kein grossen Schiesskünste. Wie gesagt, eine böse Vermutung. Allerdings hatte ich später am Nachmittag die Gelegenheit einen Jäger dazu zu befragen und er bestätigte nicht nur meine Vermutungen, sondern ergänzte auch noch, dass das alles eine
gute Art der Jägerei sei. Traurig.
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